Erster Wettkampf DL Shanghai

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Am 9.05. bin ich morgens früh von Portugal zurück nach Köln geflogen. Auf dem Plan standen Koffer auspacken, Wäsche waschen und den Koffer wieder einpacken. Denn am 10.05. ging meine Reise Richtung China. Von Düsseldorf nach Frankfurt und da hieß es erstmal Geduld haben. Das Flugzeug was weiter nach Shanghai fliegen sollte, hatte einen Defekt. Somit mussten wir auf ein anderes Flugzeug warten und konnten leider erst mit drei Stunden Verspätung nach Asien aufbrechen. Zeit aufholen konnten wir keine aber der Rest der Anreise verlief Reibungslos. Bis ich im Hotel angekommen bin, war es dann aber schon Freitag Nachmittag.

Am frühen Abend war ich mit einer kleinen Delegation von Bayer verabredet. Ein bisschen Shanghai und auf meinen Wunsch ein westliches Abendessen, ließen den Abend schnell vergehen und die Müdigkeit vom Flug und der Zeitverschiebung verfliegen.

Mein Wettkampftag verlief wie immer. Frühstück, dann ein kleiner Auftakt, duschen, Mittagessen, etwas ausruhen, ein kleiner Snack und anschließend fertig machen zum Wettkampf.

Da das Hotel sogar ins Stadion integriert ist, viel eine Anreise zum Stadion weg, was sehr selten aber sehr angenehm ist. Und ein extra Stadion zum aufwärmen/Einwerfen war auch vorhanden. Alles ziemlich gute Voraussetzungen.

Kleiner Einschub: Eigentlich hätte ich gerne meine eigenen Speere mitgenommen. Leider hat Air China uns keine Bestätigung gegeben, dass sie die Speere dann auch von Shanghai mit nach Osaka nehmen. Aber ich wollte nichts unversucht lassen. Habe die Speere also mit zum Flughafen genommen, weil ich dort am Air China Schalter noch einmal nachfragen wollte, ob es nicht doch eine Möglichkeit gibt, eine Bestätigung zum bekommen, dass sie die Speere transportieren. Um ca. viertel vor eins (Mittags) war der Schalter aber schon nicht mehr besetzt und beim Check in konnte uns auch niemand weiterhelfen. Ein Anruf bei der Hotline hat dann wenigstens eine Nummer von Air China am Flughafen in Shanghai erbracht aber nach etwas Verständigungsschwierigkeiten wollten auch die uns keine Garantie geben. Und am Tag der Weiterreise eine Lösung zu finden, die dann evtl. gewesen wäre, die Speere zurück zu schicken war mir in China zu stressig und zu unsicher, vor allem, weil es mit der Verständigung manchmal etwas schwierig ist. Also mussten sie dieses mal zu Hause bleiben.

Der Wettkampf verlief dann leider gar nicht nach Plan. Ich habe wirklich sehr, sehr selten (ich erinnere mich bis jetzt nur an die EM in Zürich) Probleme mit dem Belag beim Anlauf. Aber die Bahn in Shanghai gefiel mir garnicht. Dann ist beim ersten Wettkampfwurf die Innensohle in meinem Schuh verrutscht (die muss jetzt erstmal festgeklebt werden) und zu guter Letzt schlug auch noch das Wetter um und es hat geregnet. Rausgekommen sind schlechte 59m…. immer noch keine EM Norm. So war sicherlich nicht mein Plan. Ich will das Ergebnis auf keinen Fall schön Reden und auch nicht die Bedingungen verantwortlich machen. Aber vielleicht haben sie ja doch Einfluss genommen und am Sonntag sieht die Sache schon ganz anders aus.

Den Tag nach dem Wettkampf wurde ich von Bayer noch einmal zu einer sehr schönen Sightseeing-Tour eingeladen. Begonnen haben wir mit einem Chinesischen Mittagessen. Ich gestehe, es ist nicht mein Geschmack aber es war schön es kennenzulernen. Weiter ging es mit einem Spaziergang durch sehr unterschiedliche und sehr schöne Viertel Shanghais. Ein Taxi hat und dann zum „The Bund“ gebracht. Ein weiterer kurzer Spaziergang am Fluß entlang und eine Abschließende Bootstour haben den Tag perfekt abgerundet. Fast hätte ich es vergessen. Ein Abendessen gab es auch noch. Völlig untypisch wurde ich zu einer Pizza eingeladen, die aber dann mehr meinem Geschmack entsprochen hat.

Ein großer Dank an Sonja Diewerge von Bayer i(Leverkusen) und an ihren chinesischen Kollegen Tang Jun, die den Tag möglich gemacht haben,

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