Katharina Molitor im Portrait

Katharina Molitor im Portrait [Foto: Bastian Schlößer]
Katharina Molitor im Portrait [Foto: Bastian Schlößer]
Name: Molitor
Vorname: Katharina
Geburtsdatum: 08.11.1983
Größe: 183 cm
Geburtsort: D-50181 Bedburg (Rhein-Erft-Kreis)
Wohnort: Leverkusen
Beruf: Studentin
Familienstand: ledig
Verein: TSV Bayer 04 Leverkusen
Trainer: Helge Zöllkau (nominiert als „Trainer des Jahres 2009“)
Speerwurf seit: 2000
Persönliche Bestleistung: 64,67 Meter (2011)
Hobbies: Volleyball, Kochen mit Freunden
Lieblingsessen: Am liebsten von Mama gekocht.
Lieblingsmusik: Ziemlich bunt gemischt
Was ich am liebsten mache: Irgendwas Verrücktes
Das ist typisch für mich: In Action zu sein

Persönliches Motto: Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren. (Bertolt Brecht)
Sportliche Ziele 2010: Eine Platzierung unter den ersten drei, bei den Deutschen Meisterschaften; Eine neue persönliche Bestleistung; Teilnahme bei den Europameisterschaften.

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Katharina Molitor im Interview

1.) Welche drei Dinge würdest du mit auf eine einsame Insel nehmen?
Eigentlich hoffe ich, dass ich nie auf einer einsamen Insel landen werde, da ich gerne unter Leuten bin – aber wenn, dann hätte ich gerne einen guten Freund dabei, mein Surfbrett (vielleicht lerne ich es dann noch) und ein Handtuch auf dem ich mich Sonnen kann, ich hoffe nämlich sehr, dass dort dann wenigstens ununterbrochen die Sonne scheint.

2.) Woran liegt deiner Meinung nach die Begeisterung für die Leichtathletik, in deinem Fall speziell für das Speerwerfen?
Ich finde recht viele Sportarten begeisternd. Für mich selber ist es wichtig zu sehen, dass man immer noch etwas aus seinem Körper herauskitzeln kann. Am Speerwurf fasziniert mich die recht anspruchsvolle Technik und nach dem Abwurf finde ich es super, dem Speer beim Fliegen zuzuschauen.

3.) Du warst bei Olympia 2008 in Bijing, Peking dabei. Wie hast du reagiert, als du diese Nachricht über die Teilnahme an den Olympischen Spielen erhalten hast?
Ich habe mich natürlich gefreut, aber ich habe keinen Freudentanz gemacht. (Den übe ich noch :-)) Der entscheidende Wettkampf war allerdings auch nicht so gut. Das hat meine Freude etwas getrübt.

4.) Was machst du, wenn du nicht auf Wettkämpfen unterwegs bist oder trainierst?
Am liebsten was mit meiner Familie oder Freunden unternehmen.

5.) Du musst sicher ganz schön organisiert sein?
Ja man muss schon einige Termine unter einen Hut bringen. Wir versuchen Training, Uni, Wettkämpfe und Trainingslager so zu organisieren, dass ich möglichst viel davon mitnehmen kann. Außerdem freue ich mich, wenn ich auch noch irgendwie das Volleyball eingebaut bekomme.

6.) Welches Reisemittel bevorzugst du und weshalb?
Mit den Speeren ist das so eine Sache. Da ist mir das Auto eigentlich am liebsten. Gepäck und Speer rein und los geht’s! Aber die Anreise wäre zu den meisten Orten einfach zu lang. Also ist es meistens das Flugzeug, was auch eigentlich recht angenehm ist – jedenfalls wenn man sich sicher sein könnte, dass die Speere und das Gepäck immer sicher ankommen würden! Dann wäre es mit Sicherheit das beste Reisemittel!

7.) Wie viele Speere hast du zu einem Wettkampf in der Regel mit im Gepäck und wie werden diese verstaut? – Ein einfacher Rucksack reicht hier ja nicht aus!
Wenn ich alleine zu einem Wettkampf fliege, habe ich meistens vier Speere dabei. Zwei für den Wettkampf – die muss man vorher zum Vermessen abgeben und bekommt sie erst zum Wettkampf wieder zur Verfügung gestellt – und zwei zum Einwerfen.

8.) Warum hast du dich auf das Speerwerfen konzentriert?
Der Zufall wollte es so. Ich konnte schon immer einigermaßen werfen. Und irgend wann hat mich mein jetziger Trainer angesprochen, ob ich nicht mal bei ihm in Leverkusen trainieren möchte – und wer möchte das nicht, mal bei einem Trainer trainieren, der eine solch erfolgreiche Athletin wie Steffi Nerius trainiert. Und so bin ich nach Leverkusen gewechselt und habe mich dort auf Speerwurf konzentriert. Nach meinem Abitur wäre es allerdings fast dazu gekommen, dass ich mich auf Volleyball konzentriert hätte. Ich hatte damals ein Angebot aus Hamburg, nur hatten die dort keinen Studienplatz für mich und somit bin ich lieber hier geblieben.

9.) Was war bislang das schönste Stadion, in dem du Speere geworfen hast?
Für mich ist das schönste Stadion das Stadion in Monaco. Allerdings mag ich auch Wettkämpfe, wo die Zuschauer näher ran dürfen und nicht auf der Tribüne sitzen müssen.

10.) Ist Stadion gleich Stadion?
Nein. Es gibt schon Stadien, in denen man lieber oder nicht so gerne wirft. In England gibt es beispielsweise ein Stadion, wo man das Gefühl hat, man müsste bergauf werfen. Aber die Voraussetzungen sind für alle WerferInnen gleich und deshalb spielt es eigentlich keine Rolle.

11.) Was sind die Muskelgruppen, die beim Speerwurf am meisten abgerufen werden müssen?
Ich würde fast behaupten, wir SpeerwerferInnen brauchen so ziemlich alle Muskeln. Der Speer wird zwar mit dem Arm geworfen, aber bis es mal dazu kommt, wurden bei einem guten Wurf schon Bein, Rumpf und Schultermuskulatur in Anspruch genommen.

12.) Mit welchen Problemen hat man in deinem Sport noch zu kämpfen?
Von Problemen würde ich eigentlich nicht sprechen. Man muss natürlich eine Menge Zeit investieren und auch die körperliche Belastung ist nicht zu verachten. Viele haben Prbleme mit Schulter oder Ellbogen. Bis jetzt bin ich davon zum Glück verschont geblieben! Ich hoffe natürlich, dass das auch so bleibt.

13.) Was ist schlimmer: Muskelkater oder Kater nach einer Partynacht?
Das kann ich tatsächlich nicht beantworten. Das könnt ihr glauben oder nicht, aber ich bin noch nie mit Kater aufgewacht.

14.) Was bringst du von deinen Reisen eigentlich mit nach Hause?
Meine Oma bekommt regelmäßig eine Postkarte und ansonsten nicht viel. Meistens nur Bilder. Die Olympischen Spiele haben da natürlich eine Ausnahme gemacht. Da gab es schon das ein oder andere Mitbringsel.

15.) Kann man vom Speerwurf leben?
Da kann ich nur für mich sprechen und ich kann leider nicht davon leben. Derzeit komme ich über die Runden, mehr leider aber auch nicht. – Daher freue ich mich auch jeder Zeit über neue Sponsorenanfragen, die vielleicht auch oder insbesondere auf Grund meiner neuen Homepage an mich heran getragen werden! Ich freue mich immer auf neue Partnerprogramme und Kooperationen 😉

16.) Was wünschst du dir für die nächsten Jahre als Leistungssportlerin?
Gesund zu bleiben und dann natürlich meine Bestleistung immer wieder zu verbessern.

17.) Was wolltest du schon immer mal deinen Fans gesagt haben?
Ich finde es toll, dass Ihr Euch für die Sportart interessiert und Ihr hinter mir steht.
Es ist ein einzigartiges Gefühl, wenn man beim Wettkampf angefeuert wird. Ich danke Euch!

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Meine Autogrammkarte per Post

Autogrammwünschen komme ich sehr gerne nach! Wenn Ihr ein personalisiertes Autogramm von mir haben möchtet, dann schickt dazu bitte einen an Euch selbst adressierten und bereits frankierten Rückumschlag an folgende Anschrift:

[For all international fans: If you want to have a personalized autograph from me please send a self addressed stamped envelope to the following address:]

 

Katharina Molitor
c/o TSV Bayer 04 Leverkusen
Abteilung Leichtathletik
Kalkstraße 46
D-51373 Leverkusen

Gerne könnt Ihr mir Euren Widmungswunsch mitteilen. – Ich werde versuchen, Eurem Autogrammwunsch zeitnah nach zu kommen.