WM Vorbereitung

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Blick aus der Hotelanlage in China.
Blick aus der Hotelanlage in China.

Nach den Deutschen Meisterschaften waren wir noch einmal für 9 Tage im Bundesleistungszentrum in Kienbaum. Das Training lief gut, aber es war auch sehr anstrengend. Nach einem sehr schönen Wochenende mit der Familie gab es dann noch eine weitere Trainingswoche zu Hause in Leverkusen bevor es am 15. August Richtung Asien ging.

Die Fahrt zum Frankfurter Flughafen verlief noch sehr gut und ich war überpünktlich, aber dann wurde es leider etwas anstrengend. Wir standen zunächst am Übergepäck Schalter, was mit Speeren auch sinnvoll erschien. Dort wusste man jedoch nicht, dass die DLV Mannschaft ein zweites Gepäckstück mitnehmen durfte. Als sich das geklärt hatte, viel das Lufthansa System aus. Nachdem wir dann noch zweimal den Schalter gewechselt haben, lief das System wieder und wir konnten endlich einchecken.

Der Flug nach Peking war für mich recht angenehm und kam mir nicht all zu lang vor. In Peking hat es dann einige Zeit gedauert, bis wir die richtige Anlaufstelle gefunden hatten, wo wir unser Gepäck holen konnten, aber unser Visum für China nicht brauchten. Zur Gepäckausgabe ging es dann mit der Bahn. Und obwohl wir ja schon einiges an Zeit für das Visa liegen gelassen hatten, war unser Gepäck noch nicht da. Also hieß es wieder warten. Irgendwann hatten wir auch das geschafft. Jetzt fehlten nur noch die Speere. Ein Chinese hat uns dann durch den halben Flughafen geführt – in irgendeinen Kellerraum. Vor uns nun Stäbe und Speere aber dazwischen noch eine Sicherheitskontrolle. Und da standen wir nun. Der Chinese telefonierend und wir wartend. Wäre ja nur halb so schlimm, wenn der Flug nach Jeju nicht schon in einer halben Stunde geflogen wäre. Nach dem wir erst eine Weile ignoriert wurden, durften wir dann endlich unsere Speere mitnehmen und zum Bus rennen, der uns zum Terminal 2 gebracht hat. Fünf mal nachgefragt, wo wir hin mussten, durften wir tatsächlich noch einchecken. Das ging relativ zügig. Bei der Pass- und Sicherheitskontrolle durften wir uns vordrängeln und der Flieger hat wirklich auf uns gewartet. Leider hat er so aber sein Startfenster verpasst und wir durften nochmal 45 min auf dem Rollfeld warten.

Auf Jeju ging dann Gott sei dank alles reibungslos und ich habe nach ca. 23 Stunden mit Christin das Hotelzimmer bezogen.

Mittlerweile haben wir uns ganz gut eingelebt, die Zeitumstellung einigermaßen verkraftet und auch die ersten lockeren Trainingseinheiten absolviert.

Ich denke, die Form stimmt. Jetzt heißt es leider noch eine gefühlte Ewigkeit auf den Start warten. Ich freue mich aber schon, dass die WM am Samstag beginnt. Hoffentlich haben wir irgendwie die Möglichkeit sie zu sehen. Das koreanische Fernsehn überträgt die WM wohl leider nicht live.

 

Viele Grüße

Katharina